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January 09 2014

05:58

Mobile Face-Recognition-App to identify Strangers

Kiss your Meatspace-Anonymity goodbye: Eine kommende Mobile App gleicht Fotos per Gesichtserkennung mit Social Media-Profilen ab und schickt den Namen von Fremden inklusive Links zu Facebook und Twitter und Dating-Sites. Auf ihrer Website drohen sie schon mit: „this is just the beginning“. Bring out the Creeps!

An upcoming app for Android, iOS, and Google Glass called NameTag will allow you to photograph strangers and find out who they are — complete with social networking and online dating profiles.

Spot someone out and about that you want to identify, and you can capture their face using your device’s camera. The app will send the photo wirelessly to NameTag’s server, where it will compare the photo to millions of online records and return with a name, more photos, and social-media profiles, such as Facebook, Twitter, and Instagram, where the person (or their friends) might have publicly posted photos of themselves.

Facial recognition app matches strangers to online profiles (via Algopop)

July 03 2013

13:37

Timeline of the PRISM-Leaks

Visualisierung der NSA-Leaks on Dipity.

Eine Zeitleiste der NSA-Snowden-PRISM-Tempora-BigBrother-Story von Vasistas. Nice! (via Interweb3000)

12:49

We Think Alone: Private Mails of People in your Inbox

Schönes Projekt von Miranda July, die sich privat verschickte Mails ihrer Freunde senden lässt und dieses Konzept jetzt mit ein paar Promis und Künstlern in 20 Wochen auf der Website We Think Alone für alle umgesetzt hat. Einfach E-Mail hinterlassen und schon bekommt man private Mails, die Kirsten Dunst, Kareem Abdul-Jabbar oder Lena Dunham an ihre Mutti geschrieben haben. Vom 1. Juli bis zum 11. November, 20 Mails, jede Woche Mails zu einem bestimmten Thema, das Projekt startete diese Woche mit „E-Mails about Money“ und so erfährt man zum Beispiel, dass sich Lena Dunham kein Sofa für 20.000$ gekauft hat und ihre Sätze ziemlich gerne mit einem Emoticon abschliesst:) Grade in Zeiten von PRISM und der NSA, in denen es nun amtlich bestätigt ist, dass online keine private Kommunikation stattfindet, ein extrem spannendes Ding.

Michael Connor hat sich auf Rhiszome ein paar Gedanken dazu gemacht, die weit über das Projekt hinausgehen, es in Relation zum Überwachungsskandal setzen und die gesellschaftsphilosophische Dimension von diesem ganzen Fuck aufzeigen und den man auch in Hinblick auf mspr0s Kommentar auf Spreeblick lesen sollte, der geschrieben hatte: „Wer wie ich, von vornherein den bewussten Schritt gemacht hat, jede Äußerung, die er tut, als potentielle Bildschlagzeile zu lesen, wird sicher sein Kommunikationsverhalten anpassen. Aber nicht so, dass er sich jetzt alles verbietet, was er irgendwie geheim halten möchte, eher so als Abwägung: ‘Werde ich es überleben, wenn diese Information bekannt wird’.“

We Think Alone is a time capsule of a moment just before the revelations of the NSA PRISM program. We often write emails that are only meant for a specific audience, a specific context. This is what gives the emails in July’s project their particular charge: they allow us to see how these notable people perform their identity for the benefit of friends, collaborators and employees – not for us.

A useful concept here is contextual integrity, as defined by Helen Nissenbaum. Like the participants in July’s project, we all perform multiple selves as we move through our day, staging slightly different facets of ourselves at work, at the bar, at home, on our password-protected Hentai Tumblrs; contextual integrity is the ability to keep these facets of our identities separate.

This is what is shattered when a photograph from the time we danced on a table at our high school reunion is made visible to work colleagues via Facebook, or when government agencies archive our communications. In the future, it seems likely that email users will become increasingly aware that all email must be treated as public information, that it no longer has contextual integrity. The sense of intimacy attached to the emails from We Think Alone will likely be lost, or at least changed irrevocably.

Email Before PRISM: Miranda July, “We Think Alone” (2013)

June 26 2013

11:12

Tutorial: Wie man seine Mails mit PGP verschlüsselt

Ich überlege nicht erst seit der PRISM-Affäre, meine Mails mit PGP zu verschlüsseln, habe mich bislang aber aus reiner Faulheit und Zeitarmut bisher nicht damit befasst. Und jetzt ist wohl genau der richtige Zeitpunkt, diese Sache mal anzugehen. Max hat auf seinem Blog ein schönes Tutorial gepostet, das PGP und seine Anwendung erklärt, das ich hier mit seiner Erlaubnis komplett veröffentliche. Danke Max!

Ihr wollt nicht, dass jeder Staatsbüttel eure Mails mitliest? Dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, endlich mal PGP zu benutzen. Damit könnt ihr schon seit achwasweißichwievielen Jahren eure Mails so verschlüsseln, dass kein Schlapphut mitlesen kann. Der Haken: ihr müsst ca. 15 Minuten eures Lebens investieren, um euch mit dem Prinzip vertraut zu machen und noch einmal ein paar Minuten, um das auf eurem Rechner zu installieren.

Da in den letzten Tagen wenigstens einige der mir bekannten Blogger anfangen, PGP einzusetzen, dachte ich, ich klopp’ jetzt noch mal eine Anleitung heraus, wie PGP funktioniert und wie ihr das selbst einsetzen könnt.

Die Voraussetzungen:

  • Ihr habt eine Mailadresse, an die ihr per POP3 oder IMAP heran kommt. Das geht auf jeden Fall bei GMX, Web.de, T-online und anderen Anbietern; wer eine eigene Domain á la www.huhuichbins.de hat und dort eine Mail-Adresse betreibt, weiß wahrscheinlich eh Bescheid.
  • Ihr wisst, wie ihr eure Mails in einem eigenen Mailprogramm (Apple Mail, Outlook, Thunderbird o.ä.) lesen könnt. Wenn ihr eure Mails lest, indem ihr z.B. da oben www.gmx.de oder www.web.de eingebt, kann euch vielleicht mit Mailvelope geholfen werden.

Die Funktionsweise:

Das Prinzip der Mailverschlüsselung ist schnell erklärt. Jeder Teilnehmer hat 2 Schlüssel: einen privaten und einen öffentlichen. Der öffentliche wird an alle Leute gegeben, mit denen ihr komminuzieren wollt. Den privaten behaltet ihr immer nur für euch. Nie rausgeben. Klar?

Nehmen wir an, ihr wollt mit Berta verschlüsselt kommunizieren. Ihr gebt Berta euren öffentlichen Schlüssel, Berta gibt euch ihren öffentlichen Schlüssel. Nun könnt ihr Berta eine Mail schicken, die ihr mit Bertas öffentlichem Schlüssel abschließt.

Der Clou: Mails, die mit Bertas öffentlichem Schlüssel verschlüsselt wurden, können nur mit Bertas privatem Schlüssel wieder lesbar gemacht werden. Will Berta antworten, so verschlüsselt sie mit eurem öffentlichen Schlüssel, diese Mail ist nur mit eurem privaten Schlüssel zu öffnen. Das Ganze nennt sich Asymmetrische Kryptographie und wird bei Wikipedia nochmal mit anderen Worten erklärt.

Das Prinzip der öffentlichen und privaten Schlüssel setzt voraus, dass jeder Teilnehmer seinen privaten sowie die öffentlichen Schlüssel aller anderen Teilnehmer hat. Solche Schlüssel sind reine Textdateien und können prinzipiell per Mail verschickt werden. Komfortabler ist es jedoch, seinen öffentlichen Schlüssel auf einen sogenannten Keyserver hochzuladen, wo sich dann jeder andere den Schlüssel “abholen” kann. ACHTUNG: bevor ihr den letzten Schritt geht, möchte ich euch dringend raten, ein „Widerrufszertifikat“ (revocation certificate) für euren Schlüssel zu erstellen, denn nur damit könnt ihr einmal auf Keyservern veröffentlichte Schlüssel wieder „aus dem Verkehr ziehen“.

Der praktische Einsatz:

Wie ihr nun PGP auf eurem Rechner installiert, euch einen (oder mehrere) private und öffentliche Schlüssel generiert und diese dann einsetzt, haben andere schon besser beschrieben als ich das könnte.

  • Anwender, die ihre Mails mit Thunderbird lesen und schreiben, klicken hier
  • Mac-Benutzer, die ihre Mails mit Apple Mail lesen, klicken hier für eine kurze oder hier für eine ausführliche Anleitung.
  • Update: Für Android-User gibt es hier eine offenbar ganz gute Anleitung, leider auf englisch. Allerdings ist zur Schlüsselerstellung wohl trotzdem Thunderbird mit EnigMail nötig. Wenn ihr etwas besseres wisst: her damit.
  • Leute, die ihre Mails nur im Browser bei einem Webmailanbieter wie z.B. web.de oder gmx.de lesen, probieren es vielleicht mal mit Mailvelope, damit habe ich aber keine Erfahrung. Für diese Menschen wäre es sowieso dringend an der Zeit, sich Thunderbird herunterzuladen und sich an die Arbeit mit diesem großartigen Mailprogramm zu gewöhnen. Ganz im Ernst: ihr werdet es lieben, wenn ihr euch nur einmal darauf einlasst.

Nur Mut. Macht es! Wenn ihr noch niemanden zum Testen habt, hinterlasst hier einen Kommentar mit Mailadresse, ich helfe euch gerne bei den ersten Schritten ind die kryptographische Welt. Natürlich ist Mailverschlüsselung nur ein kleiner Teil des Bildes, ein sicheres Passwort gehört z.B. zwingend dazu. Wie ihr euch ein solches erstellt und es euch trotzdem merken könnt und viele weitere Tipps für den Digitalen Survivalist findet hier hier.

In diesem Sinne:

mQENBE8Lc4MBDADA/TMcFWnNu5i7OtxxmJA3fxdVjYjwRjqJsSuzI7pSYfAMLbWNeLGo/dHW
WCGO1RZT3bupUo8qfa8bL0wjjoH+q0CGMNZQMXyxH1cMILFMiWsL7eqCbHxfb68VGDgYhkgP
BhmEBxesMr5C2YVPjLkP4hAizi4/Uavn0yWUy0WDn7TN8wiSqV666nTMjdAuHPzT3gTNDd+v

PS: dieser Text darf so oft kopiert, angepasst, zensiert, restauriert, ausgedruckt, geschreddert, wiedereingescannt, verschickt, verfaxt und verbloggt werden bis das Internet platzt.

Reposted bysgublindtextMrCoffemaximizedForstiRKblackONE

June 20 2013

14:56

Privacy LED-Camo-Visors to jam Face Detection

Youtube Direktvisor

In Japan arbeiten sie an Infarot-LED-Brillen, die Gesichtserkennung verhindern. Das hätte ich gerne kombiniert mit Mykitas neuen 3D-gedruckten Visoren.

By wearing this device, you can stop your privacy from being infringed [by Facial Recognition]. […] “Because face detection uses features like the eyes and nose, it’s hard to prevent just by concealing your eyes. This is the privacy visor I have developed, which uses 11 near-infrared LEDs. I’m switching it on now. It prevents face detection, like this: Light from these near-infrared LEDs can’t be seen by the human eye, but when it passes through a camera’s imaging device, it appears bright. The LEDs are installed in these locations because, a feature of face detection is, the eyes and part of the nose appear dark, while another part of the nose appears bright. So, by placing light sources mostly near dark parts of the face, we’ve succeeded in canceling face detection characteristics, making face detection fail.”

Privacy visor glasses jam facial recognition systems to protect your privacy (via Prosthetic Knowledge)

Vorher auf Nerdcore:
CV Dazzle: Open Source-Camouflage from Face Detection

Reposted byRK RK

June 17 2013

16:43

Yes We Scan! Kundgebung morgen in Berlin

DigiGes veranstaltet morgen um 13 Uhr anlässlich Obamas Besuch in Berlin eine Kundgebung am Checkpoint Charlie in Berlin:

Nächsten Mittwoch kommt US-Präsident Obama nach Berlin. Und um ihm zu zeigen, wie doppelplusgut wir es finden dass er weltweit Internetnutzer ausspionieren lässt, veranstalten wir am Dienstag, den 18. Juni um 13 Uhr eine kleine Kundgebung am Checkpoint Charlie in Berlin (U6 Kochstraße/U2 Mohrenstraße).

Unter dem Motto “Yes, we scan” wollen wir dem US-Geheimdienst NSA dabei helfen, möglichst viele Daten unbescholtener Passanten zu erheben. Bringt alle Euer Überwachungsequipment mit (Mikrofone, Kopfhörer, Kameras etc), und natürlich ist auch Geheimagentenverkleidung gerne gesehen! Werdet erfinderisch, damit wir noch besser in die Privatsphäre unserer Mitbürger schnüffeln können als die Profis aus den USA!

YES WE SCAN – KUNDGEBUNG AM CHECKPOINT CHARLIE

13:48

Edward Snowden AMA & The Prism

Erstmal und vielleicht wichtiger weil zeitnaher: „The whistleblower behind the biggest intelligence leak in NSA history will be live online at 11am ET/4pm BST to answer your questions about the NSA surveillance revelations“.

Aber eigentlich wollte ich nur den grandiosen Artikel von Jell Lepore im New Yorker bloggen. Sie geht zur Bewertung von PRISM und den NSA-Leaks zurück in die Geschichte und zieht offensichtliche Querschlüsse zu Mythologie und ich würde gerne den kompletten Artikel hier reinkleben, weil fantastisch, obwohl und auch wegen seines fast aussichtslos formulierten letzten Absatzes. Für mich der beste Artikel, der bislang zu den PRISM-Leaks aufgeschrieben wurde mit einem letzten Satz aus Gold.

As a matter of historical analysis, the relationship between secrecy and privacy can be stated in an axiom: the defense of privacy follows, and never precedes, the emergence of new technologies for the exposure of secrets. In other words, the case for privacy always comes too late. The horse is out of the barn. The post office has opened your mail. Your photograph is on Facebook. Google already knows that, notwithstanding your demographic, you hate kale. The particular technology matters little; the axiom holds. It’s only a feature, though, of a centuries-long historical transformation: the secularization of mystery. […]

Diplomats might have their secrets, he granted, but postmen? “Why, who are these men who treat as enemies their fellow subjects of the realm?” he asked. “For public servants, we want responsibility and responsibility cannot be obtained without publicity. Secrecy is but another word for fear.“

In the wake of revelations about N.S.A. surveillance, the open-source software group Mozilla organized an online petition to Congress called Stop Watching Us, stating, “This type of blanket data collection by the government strikes at bedrock American values of freedom and privacy.” There is no longer a public self, even a rhetorical one. There are only lots of people protecting their privacy, while watching themselves, and one another, refracted, endlessly, through a prism of absurd design.

The Prism

June 16 2013

10:37

Innenminister Friedrich ♥ PRISM

Unser Innenminister Friedrich findet PRISM total toll. Man muss davon ausgehen, dass Friedrich das in Kenntnis der Tatsache toll findet, dass die NSA sehr wohl komplette Telefongespräche und Email-Korrespondenz ohne Richterbeschluss abhört:

NSA admits listening to U.S. phone calls without warrants: „National Security Agency discloses in secret Capitol Hill briefing that thousands of analysts can listen to domestic phone calls. That authorization appears to extend to e-mail and text messages too.“

Innenminister Friedrich von der CSU findet also den staatlichen Verstoß gegen das Grundgesetz und gegen die Verfassung total geil. Das sollte man einfach mal festhalten, grade vor allem für diejenigen, die aus irgendwelchen Gründen unfassbarerweise doch CDU/CSU wählen wollen.

Derweil will der BND 100 Millionen Euro in das selten dämlich betitelte „Technikaufwuchsprogramm“ stecken und rund 100 neue Mitarbeiter einstellen, die Eure E-Mails lesen und Eure Telefongespräche mithören sollen. Brave New World, indeed!

Related:
Wall Street Journal: Facebook, Microsoft Disclose Government Data Requests, But Google Balks
AP News: Secret to Prism program: Even bigger data seizure
Archive.org: Cost to Store All US Phonecalls Made in a Year in Cloud Storage so it could be Datamined

June 14 2013

13:10

Kickstart Data Dealer: A Game about selling illegal Data

Wolfie schreibt mir: „Wir arbeiten seit zwei Jahren am kritischen Online-Spiel ‘Data Dealer‘, das sich mit viel Witz und Ironie dem Thema der persönlichen Daten im digitalen Zeitalter widmet und heute ist unsere Kickstarter-Kampagne zur Fertigstellung der Vollversion online gegangen. Vor einem Monat wurde die englische Version veröffentlicht, seither gabs Medienberichterstattung vom Guardian (‘This game is just real life’) über Le Monde bis hin zum einflussreichen US-Business/Innovationsmagazin Fast Company. Außerdem haben wir letzte Woche den französischen e-virtuoses Serious Games Preis gewonnen und sind für den prominenten Games for Change Award nominiert, der kommende Woche in New York City verliehen wird.

Data Dealer is an online game about collecting and selling personal data – full of irony and gleeful sarcasm. It’s about digital culture, surveillance, privacy, the social impact of technology, and fun.

Let’s call it a bastard offspring of certain shiny 2010 Facebook Games and the 1990 TV simulation game Mad TV, reborn with the souls of South Park and Bruce Schneier. Ever wanted to run your own Smoogle & Tracebook, track your users & collect millions of detailed personal profiles? Now you can. And it will also be playable on Facebook. Oh…the irony.

Data Dealer – Legal? Illegal? Whatever.

Vorher auf Nerdcore:
DataDealer: A Facebook-Game about Privacy-Violations
Data Dealer: Legal, illegal, scheißegal?

May 13 2013

13:13

DataDealer: A Facebook-Game about Privacy-Violations

Youtube Direktdata, via Netzpolitik

Vor rund einem Jahr bloggte ich über das Facebook-Game Data Dealer, in dem man Firmen gründen und mit den Daten der Leute Geld verdienen muss. Das gibt’s jetzt auch in englisch und die Idee ist immer noch sehr schick, auch wenn ich mit der Grafik alles andere als einverstanden bin.

Data Dealer: Your Mission: Rise from small-time back room data dealer to become a mighty data mogul!

- Build your own data empire: Collect the best data delicacies from your underground sources and create companies and online ventures.
- Turn data into cash: Collect millions of profiles…with sweepstakes, dating agencies, online personality tests and your own social web.
- Every dirty detail counts: Turn your database into a money machine! Even the tiniest details could be worth their weight in gold.

Data Dealer

January 26 2012

13:12

Worlds Worst Privacy Policy

Google ändert zum 1. März ihre Privacy Policy, um alle Daten der User über alle Google-Produkte hinweg zu tracken. Ich überlege noch, ob und welche Konsequenzen das für mich hat, bis dahin finde ich allerdings die Privacy Policy der Suchmaschine Skipity ziemlich amüsant:

1. We are the company that cares about your privacy. Specifically, while most other companies are concerned with protecting your privacy, we care about profiteering and violating it when expedient or useful.

2. You may think of using any of our programs or services as the privacy equivalent of living in a webcam fitted glass house under the unblinking eye of Big Brother: you have no privacy with us. If we can use any of your details to legally make a profit, we probably will.

3. We will track and log everything we can about all the dirty (and clean) things you do and like with cookies, GPS, secure connections and or whatever technology exists today or becomes available at any time in the future.

4. By using any of our services, you grant us permission to surgically implant a tracking microchip of our choosing in your body and sell all collected information to the highest bidder . . . and to all other bidders. You also agree to regular updates and reinstalls of said device entirely at our discretion for up to 50 years after the end of your natural life.

5. If the opportunity arises to sell or otherwise use this or any information, data or meta data about you or your world, we will jump at that opportunity like a pitbull on a fresh steak

6. Please email us to tell us some of your secrets. We may, at our sole discretion (or lack thereof), broadcast, reveal, sell, manipulate, or otherwise use these secrets, or any information we collect to our benefit whenever, wherever, and however we choose.

7. We are right now looking at you through your webcam. Do you always move your lips like that when you read? We also recorded what you were doing last week and are sending the video to (you know who). If the prior statements are not true, it’s because in addition to everything else, we reserve the right to lie to you, and you agree to believe us and hold us harmless for any and all such lies. Furthermore, if we are not recording everything you’re doing through your webcam, it’s either because we haven’t figured out how, you’re just not that interesting, or both.

8. We are serious about all of the above. So don’t go trying to sue us later with some nonsense like “I thought that was all satire.” All your privacy are belong to us. We mean it.

The World’s Worst Privacy Policy (via /.)

November 08 2011

07:57

TransPrivacy Art-Project in Düsseldorf

Seit ein paar Wochen hängt Florian Kuhlmann im Rahmen seines Projekts TransPrivacy in Düsseldorf Plakate auf, die sich mit Netzkultur und Privacy beschäftigen, dazu hat er 10 Künstler um Motive gebeten, gleichzeitig postet man im dazugehörigen Blog Artikel und Beiträge zum Thema.

TransPrivacy ist ein Projekt in den Strassen von Düsseldorf und im Netz. 10 internationale Künstler die in den vergangenen Jahren mit der Netzkultur gearbeitet und experimentiert haben gestalten jeweils 1 Plakatmotiv. Diese Plakate werden in einer Auflage von jeweils 200 Stück im Stadtgebiet Düsseldorfs gehängt.

4 Wochen lang gibt es jede Woche zwei Motive. Parallel dazu sind Autoren, Wissenschaftler und Blogger eingeladen hier im Blog einen kommentierenden Text zum Thema Transprivacy abzugeben.

Leider fand ich die Arbeiten bislang alles andere als gut, mit der Ausnahme von Johannes P. Osterhoffs „Google, One Year Piece“, über das ich hier schonmal vor einer Weile gebloggt hatte. In dieser Woche kamen nochmal die alten NC-Bekannten Ethan Roth und Uebermorgen dazu und auch wenn das Plakat von Roth nur eine skalierte Version seiner Visitenkarte ist: Ich will so ein Google Badass-Poster haben!

Hier die Website von TransPrivacy, mehr Bilder gibt’s im Flickr-Stream.

November 07 2011

20:57

hr2 Der Tag: Wikileaks, Facebook und die totale Transparenz

Ich höre grade den HR2 Der Tag-Podcast über „Wikileaks, Facebook und die totale Transparenz“:

Julien Assange verschwindet möglicherweise in einem schwedischen Gefängnis, Bradley Manning, sein bekanntester Informant, schmort in amerikanischer Haft, und Wikileaks hat erst einmal den Betrieb eingestellt. Geheimnisse verraten ist gefährlich, selbst wenn es sich nur um Kantinenklatsch handelt. Aber ist so eine umfassende Transparenz es auch demokratisch und politisch wünschenswert? Wenn es andere trifft, vor allem „Die da oben“, finden wir Transparenz erstmal gut, wenn aber „Facebook“ alles über uns wissen und allen zugänglich machen will, finden wir das unheimlich. Wollen wir die totale Indiskretion? Und können wir sie überhaupt noch verhindern?

Für alle offen – nicht ganz dicht? Wikileaks, Facebook und die totale Transparenz (16,8MB, MP3, hier die Website der hr2 Der Tag-Podcasts)

Reposted by02mydafsoup-01 02mydafsoup-01

November 05 2011

13:13

Facebook-Data visualized


(Youtube Direktfacebook, english Version here, via Netzpolitik))

Max Schrems hatte vor ein paar Wochen nach einigem Hin und Her eine CD mit einem 1200seitigen PDF seiner Daten von Facebook bekommen und die hat die TAZ jetzt zusammen mit OpenDataCity in einem Video visualisiert. Da hätte man ja noch viel, viel mehr draus machen können/müssen, aber es ist schonmal ein Anfang: „The graphs: 1.222 pages // logins // message activity // network // pictures in vienna // wordle.

Schrems hat eine Initiative namens “Europe versus Facebook” gegründet, und er hat Beschwerden beim irischen Datenschutzbeauftragten eingereicht, weil Facebook dort seinen Europasitz hat. Seine PDF-Seiten hat Schrems geschwärzt auf der Seite seiner Initiative veröffentlicht. Die ungeschwärzte Version hat er der sonntaz geschickt, und wir haben mit Kollegen von taz.de und Entwicklern von Open Data City ein Video daraus gemacht.

SOCIAL NETWORKING – Was Facebook über dich weiß, english: What facebook knows about you – The Austrian law student Max Schrems managed to get his data from facebook. We visualised his data.

August 11 2011

11:44

Facebooks fucking Terms of Service, Bro’!

Großartig! Slackstory hat schon vor ein paar Wochen die kompletten Nutzerbestimmungen von Facebook in Fuckspeak übersetzt: „The Facebook Terms of Service is a bitch to read. So we translated it into a more familiar vernacular (with a lot of swearing).“ Also: I just used the following Tags: Fuck, Facebook.

1. Privacy

We give lots of fucks about your privacy, so we wrote this. Read it, so you know what the fuck we’re going to do with the shit you post, so you’re not all “Facebook, I had no idea!” when your shit is in our press releases. That way you know the deal when you’re deciding what to post.

2. Sharing your Content and Information

Good news! Everything you put on Facebook is yours. Seriously, we would never steal it from you, because that would be a dick move. You have complete control over your own shit in the settings. Uh, except for a few things:

The Entire Facebook Terms of Service in Bro Speak (via Gizmo)

July 29 2011

06:32

ShareMeNot: Social Buttons without User-Tracking

Tolles Firefux-Plugin, das das Tracken der User von Social Buttons wie Facebooks Like- oder Googles +1-Button (die man auch hier auf NC findet) verhindert, ohne den Service selbst abzuschalten. Heisst: Man kann mit diesem Plugin weiterhin Dinge plussen und liken, ohne getrackt zu werden. Sweet!

ShareMeNot is a Firefox add-on designed to prevent third-party buttons (such as the Facebook “Like” button or the Twitter “tweet” button) embedded by sites across the Internet from tracking you until you actually click on them. Unlike traditional solutions, ShareMeNot does this without completely removing the buttons from the web experience.

ShareMeNot – Protecting against tracking from third-party social media buttons while still allowing you to use them (via Boing Boing)

July 28 2011

07:52

CV Dazzle: Open Source-Camouflage from Face Detection

Schickes Projekt von Adam Harvey an der New York University im Interactive Telecommunication Program: CV Dazzle ist eine Open Source-Tarnung gegen automatische Gesichtserkennung.

CV Dazzle is camouflage from computer vision (CV). It is a form of expressive interference that combines makeup and hair styling (or other modifications) with face-detection thwarting designs. The name is derived from a type of camouflage used during WWI, called Dazzle, which was used to break apart the gestalt-image of warships, making it hard to discern their directionality, size, and orientation. Likewise, the goal of CV Dazzle is to break apart the gestalt of a face, or object, and make it undetectable to computer vision algorithms, in particular face detection.

And because face detection is the first step in automated facial recognition, CV Dazzle can be used in any environment where automated face recognition systems are in use, such as Google’s Picasa, Flickr, or FaceBook.

(Vimeo Direktface, Danke Anonymous!)

This video visualizes the detection process of OpenCV’s face detector. The algorithm uses the Viola Jones method of calculating the integral image and then performing some calculations on all the areas defined by the black and white rectangles to analyze the differences between the dark and light regions of a face. The sub-window (in red) is scanned across the image at various scales to detect if there is a potential face within the window. If not, it continues scanning. If it passes all stages in the cascade file, it is marked with a red rectangle. But this does not yet confirm a face. In the post-processing stage all the potential faces are checked for overlaps. Typically, 2 or 3 overlapping rectangles are required to confirm a face. Loner rectangles are rejected as false-positives.

CV Dazzle: OPEN-SOURCE CAMOUFLAGE FROM FACE DETECTION By Adam Harvey

June 28 2011

20:53

Data Liberation Front: Google Takout

(Youtube Direkttakeout)

Zeitgleich zum Launch von Google+ kommt Google Takeout. Das Video dazu ist weltklasse.

Since we began in 2007, the Data Liberation Front has been focused on one thing: making it easier for you to take your data in and out of Google. Our first step was to make it easier to get your data out of our products, one product at a time. While we’ve made great progress on this front, we’ve been on the lookout for even better ways to let you take your data out of Google.

Today we’re pleased to announce the Data Liberation Front’s first revolutionary product: Google Takeout.

The Data Liberation Front Delivers Google Takeout (via Waxy)

June 27 2011

19:38

Bookmarks for June 27th: Open Watch, Vintage Drinks, History Cookbook, Afghanistans DIY-Internet

OpenWatch | Demand Marvelous Secrets: „OpenWatch, a global participatory counter-surveillance project which uses cellular phones as a way of monitoring authority figures.“

The Vintage Drink

History Cookbook – Cookit!: „Do you know what the Vikings ate for dinner? What a typical meal of a wealthy family in Roman Britain consisted of, or what food was like in a Victorian Workhouse? Why not drop into history cookbook and find out? This project looks at the food of the past and how this influenced the health of the people living in each time period.“

Afghanistan’s Amazing DIY Internet | Fast Company: „FabFi is an ambitious project which is creating Internet networks for eastern Afghanistan whose main components can be built out of trash. It's low-tech, it's simple–and it works.“

May 23 2011

13:52

CIAs Facebook-Program


(Onion DirektCIA, via Spreeblick)

The Onion über das Facebook-Programm der CIA, selbstverständlich alles todernst gemeint.

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