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July 24 2013

11:24

Moderat – Bad Kingdom

Hier Moderats fantastisches Video zu Bad Kingdom vom neuen Album II, das am 2. August erscheint. Mit ein bisschen Glück wird das Teil das Konsens-Album des Sommers, das Ding hier ist jedenfalls ein ziemlicher Knaller.

Ich kann mit diesem SuperbreitbandUSBnetz grade echt keine Musikvideo-Dumps bringen, hab’ aber ein paar Sachen geflagged und ab morgen – Fingers crossed – läuft hier eh wieder alles auf Normalbetrieb. Aber das Ding hier wollte ich jetzt schon haben, weil superfantastisch.

11:04

Average Movie-Faces

Jemand mit dem irren Namen Shinseungback Kimyonghun extrahiert mit einer Face-Detection-Software Portraits aus Filmen und errechnet das durchschnittliche Gesicht (via Waxy). Ich mag’s ja sehr, wie Audrey „Amélie“ Tautou in diesem Bild oben vage zu erkennen ist (die Frisur), das Gesicht dabei aber aussieht, als wäre sie frisch von 100 Bienen in die Backen gestochen worden.

Portrait’ is a series of portraits representing an identity of a movie. A custom software detects faces from every 24 frames of a movie, and creates an average face of all found faces. The composite image reflects the centric figure(s) and the visual mood of the movie.

Beim Link oben gibt’s auch ein Video von der Berechnung des Avatar-Portraits, ich wollte aber aus irgendeinem Grund unbedingt die zerstochene Amélie im Blog haben.

10:54

➜ Sad Youtube

„Moments of melancholy, sadness and saudade from the lives of strangers, gleaned from the unfairly maligned ocean of YouTube comments.“ (via Dangerous Minds)

✖ This Item on Nerdcore.

10:36

Google lost George Orwells 1984 Island

Google hat vergangene Woche durch einen Maps-Fehler die Insel Jura vor der Schottischen Küste von ihren Karten gelöscht (via The New Aesthetics):

The internet giant Google has said sorry after the Scottish island of Jura disappeared from its online maps. Internet users noticed on Tuesday that the island, off the west coast of the Kintyre Peninsula, was visible on the satellite view but not the maps view.

Das ist nicht das erste mal, dass das passiert. Google „verliert“ öfter kleine Inseln. Was dieses Ding hier im Jahr 2013 so überaus bemerkenswert macht, ist folgendes: Auf der Insel Jura schrieb George Orwell 1984, von Wikipedia:

George Orwell “encapsulated the thesis at the heart of his unforgiving novel” [1984] in 1944, and three years later wrote most of it on the Scottish island of Jura, from 1947 to 1948, despite being seriously ill with tuberculosis. On 4 December 1948, he sent the final manuscript to the publisher Secker and Warburg and Nineteen Eighty-Four was published on 8 June 1949.

Es ist also nicht nur so, dass der Guardian und die Washington Post Ed Snowdens PRISM-Leaks fast genau zum 64sten Geburtstag von 1984 veröffentlichten (Orwells Roman wurde am 8. Juni 1949 zuerst aufgelegt, der erste PRISM-Leak am 6. Juni 2013 und wahrscheinlich kriegt man mit dem 64sten Geburtstag und seinem Binärwert 01000000 auch noch irgendwelchen Verschwörungskram hin), rund einen Monat später „verliert“ Google – einer der Hauptprotagonisten in diesem Überwachungsskandal –, in einem seiner Tools den Geburtsort genau dieses einen Science-Fiction-Romans, der diesen ganzen Kram von Neusprech bis Big Brother vorhersah.

Welcome to the Twilight Zone.

10:08

Anti-NSA-Protest at Dagger Complex Griesheim, circa 5km Luftlinie von der alten Heimat of yours truly

Die Story ist jetzt schon 10 Tage alt, aber ich hab sie grade erst gelesen (Danke Florian!) und da sie ‘nen direkten Bezug zu mir hat, muss ich mir die aufschreiben. Die Geschichte geht so: In Griesheim, einem Kaff in Südhessen, gibt es den sogenannten Dagger Complex. Man vermutet dort einen der NSA-Hauptstützpunkte in Deutschland, der bereits zu Echolon-Zeiten genutzt wurde und nun wohl eine zentrale Rolle im PRISM-Programm spielen dürfte.

Nun dachte sich IT-Student Daniel Bangert so, es wäre lustig, auf Facebook im Namen eines imaginären NSA-Spion-Schutzbundes e.V. zu einem Wandertag zum „Entdecken und Beobachten“ einzuladen, um „gemeinsam den bedrohten Lebensraum der NSA-Spione erforschen“. Finde ich auch lustig – der Staatsschutz und die Polizei aber nich’ so. Deshalb rief bei ihm 4 Tage nach der Einladung um 7 Uhr morgens die Polizei an, zeitgleich klingelten sie an der Haustür. Der Besuch der Herren war wohl eher unverfänglich, mittags meldete sich dann allerdings der Staatsschutz, aus einem Interview mit Richard Gutjahr (Hervorhebung von mir):

Und der Mann vom Staatsschutz – was wollte der?
Der hat mich nach meiner politischen Gesinnung gefragt. An welchen politischen Aktivitäten ich mich beteilige oder ob ich in einer Partei wäre, solche Dinge. Der wollte dann auch wissen, ob ich Beziehungen zum schwarzen Block hätte. […] Zum Schluss hat man mir nochmals nahe gelegt, meine Wanderung als Demonstration anzumelden und dass ich aufpassen solle, was ich ins Netz stelle und dass ich das Gespräch nicht veröffentlichen soll.

Zusammenfassung: Wenn man in Deutschland einen halblustigen, kritischen Facebook-Eintrag ins Netz stellt, bekommt man Besuch von Staatsschutz und Polizei inklusive der Ansage, man solle aufpassen, was man ins Netz stelle. Daniel hat seine Wanderung dann als Demo angemeldet und hat mit einem Grüppchen am Dagger Complex-Gelände demonstriert. Es ist davon auszugehen, dass Daniel nun auf irgendeiner internen Beobachtungsliste steht und seine Mails von Agenten gelesen werden. Ein kleiner Reminder, dass diese Realität gewordene Totalüberwachungswelt uns alle betrifft und zwar auf einer ganz persönlichen Ebene, denn:

Geschehen ist diese Posse per Luftlinie circa 5 Kilometer von meiner alten Heimat entfernt, wo ich dreißig Jahre lang gelebt habe. Der Dagger Complex liegt am Eberstädter Weg, das ist eine gern genutzte Abkürzung auf die L3097, um entweder nach Darmstadt in die Heimstädtensiedlung (wo meine Oma drölftausend Jahre lang gelebt hat und ich hundert mal ihre fantastischen Schinkennudeln aß) oder nach Pfungstadt zu fahren. Ich bin in meinem Job als Taxifahrer damals wahrscheinlich über hundert mal am Dagger Complex vorbeigefahren – heute kommt man für die Wiederholte Nutzung dieser Abkürzung wahrscheinlich schnurstracks auf dieselbe Beobachtungsliste, genauso wie Daniel. So, there’s that.

Vielleicht sollte ich wieder nach Wolfskehlen (mein Heimatkaff bei Griesheim) ziehen und meiner alten Arbeit nachgehen. Ihr versteht schon: Zum „Entdecken und Beobachten“.

Die Demonstration Freiheit statt Angst findet am 7. September in Berlin statt. Hier werden wir den Schnüfflern von Obama bis Friedrich, von Merkel bis Staatsschutz zeigen, dass sie in meinen verfickten Mails nichts zu suchen hat.

08:58

Fight Club gets a Comicbook-Sequel

Chuck Palahniuk hat der Fan-Website The Cult gegenüber eine Meldung von der ComicCon bestätigt, laut der er an einem Sequel zu Fight Club arbeitet. Das Teil wird nicht vor 2015 erscheinen und Tyler Durden wird diesmal der Erzähler der Geschichte sein – gefangen im Körper von Jack. Ich weiß nicht, ob das insgesamt ‘ne gute Idee ist, aber das Comic wird ein definitives Must Read. Hier die Bestätigungsmail von Chuck himself:

About the graphic novel, it’s true. Chelsea Cain has been introducing me to artists and creators from Marvel, DC and Dark Horse, and they’re walking me through the process. It will likely be a series of books that update the story ten years after the seeming end of Tyler Durden. Nowadays, Tyler is telling the story, lurking inside Jack, and ready to launch a come-back. Jack is oblivious. Marla is bored. Their marriage has run aground on the rocky coastline of middle-aged suburban boredom. It’s only when their little boy disappears, kidnapped by Tyler, that Jack is dragged back into the world of Mayhem.

It will, of course, be dark and messy. Due to contract obligations it can’t come to light for a while. Next year is “Beautiful You,” followed by the story collection. But since the Fight Club sequel will appear serialized in graphic form, my book publisher might allow me to launch it earlier than 2015.

CHUCK PALAHNIUK ANNOUNCES A GRAPHIC NOVEL SEQUEL TO FIGHT CLUB (via Badass Digest)

08:46

First Google Glass Porn-Trailer

Pornostar James Deen hat sich die Google Glasses von Vice-Autorin Arikia Millikan gekrallt, Frau Andy San Dimas die von Dr. Cocktor, einem Entwickler bei MiKandi (die Bude, die damals die erste Google Glas Porn-App entwickelten und die dann von Google gekickt wurde). Dann ging’s zur Sache. Oben der Trailer dazu (wahrscheinlich NSFW, ich konnte mir den Clip dank SuperbreitbandUSBInternetz nicht ansehen), Motherboard war bei den Dreharbeiten dabei:

“Hey, I just wanted to let you know that you’ve got a really great Glass,” Deen seductively told San Dimas, leaning over the desk behind which she was pretending to be a receptionist.

Before long, the clothes were coming off as the two played with the concept of an X-ray vision app that would render the subject of Glass’s gaze naked. In addition to the plot, the Glass also began to heat up, as it tends to do when recording for an extended period of time. The stars grew irritated with their cyborg extension, which kept getting knocked around and caught in San Dimas’s hair.

The developers and I left the room so they could bang out their grand finale.

I Watched James Deen Make the First-Ever Google Glass Porn

July 23 2013

09:28

It’s alive!

Ich hasse Postings, die sich dafür entschuldigen, dass man eine Weile nichts gepostet hat und die einem dann versprechen, dass in Zukunft alles besser werden würde und man die Arschbacken zusammenpetzen wird. Deshalb: ‘Schuldigung, dass ich hier seit zwei oder drei Wochen nichts posten konnte, da mein Internet immer noch nicht angeschaltet ist und ich mit dem verkackten USB-Netz höchstens auf 20% fahren kann. Dann lieber gar nicht. Ich verspreche, dass in Zukunft alles besser wird und ich die Arschbacken zusammenpetzen werde.

Im Ernst: Erst habe ich hier kein Internet und krebse mit USB-Stick ‘rum, dann geht mir letzte Woche auch noch der Rechner kaputt. Festplatten-Crash, ein paar Daten konnten sie retten – mein Arbeits-Folder mit NC-Sachen! meine To-Do-Listen! Phew! –, aber meine komplette Software ist hinüber, ich muss den jetzt erst mal völlig neu einrichten, inklusive Feeds und Photoshop und diesen tausend kleinen Tools, die ich jeden Tag benutze. Hell yeah!

Am Donnerstag wird dann mein Internet angeknippst, wenn alles klar geht. Fritzbox steht bereit, bei der Reparatur hab’ ich meinem Rechner gleich nochmal RAM spendiert und mir noch dazu 2 neue 2TB-Platten und ‘nen neuen zweiten Screen gekauft, meine Wohnung ist fertig, mein Kühlschrank voll, mein Bad sieht total super aus und hat ‘ne Badewanne plus selbst eingebauter „Wellness“-Dusche, will sagen: Es gibt für mich dann 3 Monate keinen Anlass, das Haus zu verlassen – Fuck Sunshine! – und ich habe Hunger. Sehr, sehr großen Hunger. It’s alive.

Tags: Und so. intern

July 08 2013

21:57
19:46

Exoskeletton-Suit for japanese Schoolgirls

Youtube Direktexo, via Gizmodo

Werbespot für das Powered Jacked von Sagawa Electronics. Sieht mir irgendwie nach viel Draht und diesen Sprungstelzen aus, aber das Video ist insgesamt doch ziemlich nett, auch wenn man das Ding „nur“ unter tolles Toy einordnen muss… außerdem kommt die Website inklusive Exoskeletton-Manga mit Erotic Data Shop (1, 2, 3).

19:46

➜ Schweiz: Petition gegen Überwachungsstaat

„Das neue Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) erlaubt die Installation von Bundestrojanern auf unseren Computern und Mobiltelefonen, die Speicherung auf Vorrat ALL unserer Verbindungsdaten während 12 Monaten (E-Mail, Handy, IP-Adressen, usw.) sowie eine intrusive Überwachung der Mobiltelefonie!“ –> NEIN zum Überwachungsstaat!

✖ This Item on Nerdcore.

18:22

Twin Peaks Coffee and Pie-Supercut

Youtube Direktcherry

Alle Kaffees und Kuchens aus zwei Staffeln Twin Peaks, inklusive „Infografik“, von Slacktory. Großartig!

17:45

Guardians Ed Snowden-Interview (Part 2)

Der Guardian hat den zweiten Teil seines Interviews mit Edward Snowden vom 6. Juni im Hotel in Hong Kong veröffentlicht (den ersten Teil hatte ich hier gebloggt). Ich hab’s mir noch nicht angesehen, weil ich nach wie vor mit Not-Netz unterwegs bin, es dürfte aber hochunterhaltsam sein.

In the second part of an exclusive interview with Glenn Greenwald and Laura Poitras, former NSA contractor Edward Snowden contemplates the reaction from the US government to his revelations of top-secret documents regarding its spying operations on domestic and foreign internet traffic, email and phone use. This interview was recorded in Hong Kong on 6 June 2013.

The Guardian: Edward Snowden: ‘The US government will say I aided our enemies’ – video interview

Sehr schön auch aus einem Kommentar bei Hackernews, eine Minidoku vom August 2012 von Laura Poitras, die Frau, die das Interview mit Snowden oben drehte und auch das Interview von Applebaum mit Snowden möglich machte. Im Film The Program portraitiert sie William Binney, einem der Architekten von „Stellar Wind, the N.S.A.’s top-secret domestic spying program begun after 9/11, which was so controversial that it nearly caused top Justice Department officials to resign in protest, in 2004“.

The filmmaker Laura Poitras profiles William Binney, a 32-year veteran of the National Security Agency who helped design a top-secret program he says is broadly collecting Americans’ personal data.

NYTimes: The Program

Und worauf ich mich ganz besonders freue, ist die daraus entstehende, garantiert kommende Doku, die Dame hat hunderte Stunden Filmmaterial:

@sailvarmint It's part of Laura Poitras' film – she has hundreds of hours of film – should she just dump all the raw footage for you?

— Glenn Greenwald (@ggreenwald) July 8, 2013

14:59

Mos Def is force-fed Gitmo-Style

Yasiin „Mos Def“ Bey unterzieht sich anlässlich des beginnenden Ramadan der Standard-Zwangsernährung im Gitmo-Style. Während des Ramadans werden die Gefangenen in Guantanamo nur nachts zwangsernährt.

As Ramadan begins, more than 100 hunger-strikers in Guantánamo Bay continue their protest. More than 40 of them are being force-fed. A leaked document sets out the military instructions, or standard operating procedure, for force-feeding detainees. In this four-minute film made by Human Rights organisation Reprieve and Bafta award-winning director Asif Kapadia, US actor and rapper Yasiin Bey (formerly known as Mos Def), experiences the procedure

Yasiin Bey (aka Mos Def) force-fed under standard Guantánamo Bay procedure

12:56

Jay-Zs new App hijacked by Malware, illustrated by yours truly

Jay-Zs neues Album gab’s letzte Woche „exklusive“ als Samsung App, die alleine schon genug Privacy-Fragen aufwarf und sich noch dazu als sozusagen Crowdgesourctes Spam-Tool entpuppte (Fans bekamen Lyrics häppchenweise gegen Tweets und FB-Posts).

Und dann hat ein Entwickler den Hype um das Album genutzt und eine Malware geschrieben, die der echten Anwendung täuschend ähnlich sieht, dann am 4. Juli aber den Handy-Background mit meiner Yes We Scan-Illu überschrieb. Weiß jetzt grade nicht, ob ich es gut finden soll, unfreiwillig an einem Malware-Protest gegen die NSA beteiligt zu sein, oder unfreiwillig JayZs Album sabotiert zu haben.

On the surface, the malware app functions identically to the legit app. But in the background, the malware sends info about the infected device to an external server every time the phone restarts. The malware then attempts to download and install additional packages. The only visible indication that a user is infected comes via a time-based trigger that is set to activate on July 4, Independence Day in the United States. On that day, the malware will replace the wallpaper on the infected device with an altered image (below, second from right) of President Obama that comments on recent events in the United States. Based on the political message and the fact that it was embedded in an app that coincides with the release of Jay Z’s latest album, we suspect the Trojan was recently introduced into the wild.

The image and the service name NSAListener suggest a hacktivist agenda, but we haven’t ruled out the possibility that additional malware may target financial transactions or other data.

Android Malware Set for July 4 Carries Political Message

12:23

The Atlas of True Names

Silke Peust und Stephan Hormes haben den Atlas Of True Names gebaut, der mit den ursprünglichen Wortbedeutungen von Stadt- und Ländernamen arbeitet, die deutsche Version gibt’s auch als Buch hier, Slate hat eine zoombare Highres-Karte von Amerika, mir haben Stephan und Silke die Karte von Deutschland geschickt (hier in HighRes), dankeschön! Wusste gar nicht, dass ich in der Sumpfstadt lebe und aus der gegen bei der Freienfurt beim Sumpfigen komme. Nice!

12:00

Jacob Appelbaum interviews Edward Snowden

Cryptome hat das komplette Interview von Jacob Applebaum mit Edward Snowden aus der heute veröffentlichten Spiegel-Ausgabe, das Interview entstand im Mai noch vor den ganzen Leaks unter Benutzung verschlüsselter E-Mails:

In mid-May I was contacted by the documentary-maker Laura Poitras. She told me, that at this time she was in contact with an anonymous NSA source, which had consented to be interviewed by her.

She put together questions and asked me to contribute questions. This was, among other reasons, to determine whether she was really dealing with a NSA whistleblower. We sent our questions via encrypted e-mails. I did not know that the interlocutor was Edward Snowden until he revealed himself as such in public in Hong Kong. He did not know who I was. I had expected that he was someone in his sixties.

Snowden Der Spiegel Interview

July 04 2013

18:06

Sky Deutschland wants to deliver Advertising into your Skull. Really.

Youtube Direktskull

Vor ein paar Wochen gab es eine Satire aus Italien, dort habe sich angeblich eine Agentur für Neuromarketing und telepathische Werbung gegründet. Das hier ist nicht ganz so telepathisch und hat auch nichts mit Gehirnen zu tun, kommt dem aber trotzdem recht nahe und ist darüber hinaus echt:

Sky Deutschland will Werbung als Audiosignal direkt in die Schädelknochen von Zug-Fahrgästen übertragen, in dem sie die Vibration auf den Fensterscheiben nutzen. Sobald man seinen Kopf auf einer Fahrt ans Fenster lehnt, hört man eine Stimme im Kopf, die einen auffordert, irgendeine App zu installieren. Der Fairness halber sollte man erwähnen, dass sich Sky noch nicht dazu entschieden hat, die Technologie wirklich einzusetzen – trotzdem ist das auf so vielen Ebenen so unfassbar gruselig, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Deshalb belasse ich’s bei ein paar Zitaten aus They Live: „Obey! Consume! Marry and reproduce! Don’t question Authority!“

The Talking Window campaign idea was shown off at the International Festival of Creativity in Cannes last month.

BBDO said it had received “highly encouraging first reactions” from commuters who tested the kit. The video shows passengers on a German train being surprised to hear ads urging them to download the Sky Go app on to their smartphones to watch streamed video.

The audio is created by a special Sky-branded transmitter made by Audiva attached to the windows. “Tired commuters often rest their heads against windows,” says the ad. “Suddenly a voice inside their head is talking to them. No-one else can hear this message.” Details posted online note that bone conduction technology has previously been used in hearing aids, headphones for swimmers and runners, and devices used by magicians to make someone think they have had a message planted in their head.

BBC: Talking train window adverts tested by Sky Deutschland (via The Verge)
Telegraph: Sky Deutschland to broadcast adverts directly into train passengers’ heads

17:29

➜ Stasi vs NSA visualized

Schöne Datenvisualisierung von Open Data City: „Stasi versus NSA: Wieviel Platz würden die Aktenschränke der Stasi und der NSA verbrauchen – wenn die NSA ihre 5 Zettabytes ausdrucken würde?“ (Danke Piet!)

✖ This Item on Nerdcore.

Tags: Und so.
14:05

Yes We Scan: Shepard Fairey approves my Message

Oh, nice! Hatte ich gar nicht mitbekommen wegen Umzug und sowas: Die LA Times hat sich mit Shepard Fairey über die Poster-Remixe im Netz unterhalten und bezieht sich explizit auf meinen Yes We Scan-Fix und Fairey findet’s toll. Sweet!

The parodies, which have appeared on numerous blogs and news sites in recent weeks, deconstruct Fairey’s image, giving it a biting, NSA-themed spin. In one parody, Obama is shown wearing headphones with the words “Yes we scan” emblazoned above him and with text circling his head that reads: “United we progress toward a perfectly monitored society.” […]

Here is Fairey’s full response to The Times:

“I originally supported Obama vigorously because his proclaimed policy positions aligned with my beliefs. I have never been an unconditional Obama supporter or cheerleader, so I’m pleased to see people subvert my Obama images as a way to critique him and demonstrate the wide gap between some of his promises and actions. Subversion of well known symbols and images for social commentary has long been a technique in my repertoire, so I’m glad to see it in the work of others. I have even subverted my own Obama image in support of Occupy. There are no sacred cows, and I agree that Obama needs to be called out on an NSA program that over-reaches to the extreme and shouldn’t be secret. We live in a remix culture and remix is a valuable form of communication when the re-configuration makes a strong statement.”

Shepard Fairey approves of NSA parodies of his Obama ‘Hope’ poster

Danke John Chang, der den Link auf meinem Facebook-Dings postete, wo ich das Cover der FR-Darmstadt gebracht hatte, das mir von einem Sean geschickt wurde: „Grafiker zieht aus einem Kaff bei Darmstadt nach Berlin, macht dort Jahre später nen Remix einer Illu von Shepard Fairey, die um die Welt geht und von dort landet das Teil wieder auf einem Schild bei ner Demo in Frankfurt und auf dem Titel der FR-Darmstadt… Nice one! (Danke Sean!)“

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